Die Mitgliedsbeiträge ab 01.01.2012

Unsere Steuerberatung ist in Vereinsform organisiert, daher zahlen Sie bei uns Beiträge.
Für alle Leistungen haben Sie lediglich einen jährlichen Mitgliedsbeitrag zu entrichten, im Aufnahmejahr fällt zusätzlich einmalig eine geringe Aufnahmegebühr in Höhe von 14 € an.
Unsere Beiträge sind niedrig und sozial gestaffelt, Sie richten sich nach der Höhe Ihrer jährlichen Gesamtbruttoeinnahmen.
Das Gesamtjahresbrutto ergibt sich aus den beratungsfähigen Einnahmen nach § 4 Nr. 11 StBerG entsprechend unserer Beitragsordnung.

Beitragsordnung

Beitragsklasse Brutto-Jahreseinnahmen
des Mitglieds
Netto-
Mitgliedsbeitrag
zzgl.
19 % MwSt
Brutto-
Mitgliedsbeitrag
Höchstbeitrag über 130.000,00 252,10 € 47,90 € 300,00 €
11 bis 130.000,00 210,08 € 39,92 € 250,00 €
10 bis 80.000,00 191,60 € 36,40 € 228,00 €
9 bis 73.000,00 164,71 € 31,29 € 196,00 €
8 bis 62.000,00 147,06 € 27,94 € 175,00 €
7 bis 50.000,00 130,25 € 24,75 € 155,00 €
6 bis 45.000,00 118,49 € 22,51 € 141,00 €
5 bis 41.000,00 101,68 € 19,32 € 121,00 €
4 bis 33.000,00 82,35 € 15,65 € 98,00 €
3 bis 28.000,00 71,43 € 13,57 € 85,00 €
2 bis 20.000,00 58,82 € 11,18 € 70,00 €
1 0 bis 12.000,00 46,22 € 8,78 € 55,00 €
  Förderbeitrag 33,61 € 6,39 € 40,00 €
  Einmalige Aufnahmegebühr 11,76 € 2,24 € 14,00 €

 

Der Jahresbeitrag des LHRD ist sozial gestaffelt und orientiert sich an den Brutto-Jahreseinnahmen des Mitglieds. Die vorstehende Tabelle gibt Auskunft über die Beitragsstaffelung.

Wichtig: Durch den Mitgliedsbeitrag wird Ihnen ebenfalls Steuerrechtschutz vor den Finanzgerichten gewährt.
Details können Sie bei Ihrem Berater erfragen oder der Satzung entnehmen.

Bei Ehepaaren, die zusammenveranlagt werden können, werden die Brutto-Jahreseinnahmen zusammengerechnet – beide Ehegatten werden Mitglied.

Personen, die die Leistungen des LHRD nicht in Anspruch nehmen können, haben die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft. Dies wird im Einzelfall vom Vorstand genehmigt.

 

Die Brutto-Jahreseinnahmen des Mitglieds – und ggf. seines Ehegatten – sind wichtig, um den jährlichen Mitgliedsbeitrag festsetzen zu können. Diese Einnahmen umfassen die zuletzt bekannten beratungsfähigen steuerpflichtigen und steuerfreien Einnahmen nach § 4 Nr. 11 StBerG aus sämtlichen Einkunftsarten und die Lohnersatzleistungen. Dies sind beispielsweise:

  • Bruttoarbeitslohn nach Lohnsteuerkarte(n) einschließlich außerordentliche Einnahmen und Versorgungsbezüge
  • sonstige Entschädigungen nach § 24 Nr. 1 a) und 1 b) EStG (z. B. Vorruhestandsgelder), soweit nicht im Bruttoarbeitslohn erhalten
  • steuerfreie Einnahmen (ohne Erstattungen von Werbungskosten); z. B. Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung nach § 3 Nr. 1a EStG, Rentenabfindungen § 3 Nr. 3 EStG, Bezüge nach § 3 Nr. 6 EStG, Aufwandsentschädigungen nach § 3 Nr. 26 und 26a EStG, Leistungen nach § 3 Nr. 27 EStG, Kaufkraftausgleich nach § 3 Nr. 64 EStG, Auslandsverwendungszuschlag nach § 58a Bundesbesoldungsgesetz, Arbeitslohn nach DBA und Auslandstätigkeits-Erlass, Arbeitsentgelt aus einer geringfügigen Beschäftigung, Zuschläge nach § 3b EStG
  • pauschal versteuerte Einnahmen
  • Leistungen nach § 32b EStG, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen
  • steuerfreie und steuerpflichtige Renteneinnahmen (nicht nur der Besteuerungsanteil / Ertragsanteil)
  • Unterhaltsleistungen nach § 22 Nr. 1a EStG, Einnahmen aus Versorgungsleistungen nach § 22 Nr. 1b EStG Einnahmen aus Leistungen aufgrund eines schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs nach § 22 Nr. 1c EStG sowie Einnahmen aus gelegentlichen Vermittlungen und Leistungen nach § 22 Nr. 3 EStG
  • 250 % der Einnahmen aus Kapitalvermögen (auch im Falle der Abgeltungsteuer)
  • 250 % der Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung
  • 250 % des Abzugsbetrags nach § 10 EStG bei selbstgenutztem Wohneigentum